Nobiskrug-Werft: Investoren-Prozess geht in entscheidende Phase

(16.06.2021) Die Insolvenz der Rendsburger Nobiskrug-Werft tritt im Juli in ihre entscheidende Phase ein.

Dann wird das Verfahren formal eröffnet. Und bis dahin, so die Zielsetzung des Insolvenzverwalters Hendrik Gittermann, soll der Verkaufsprozess der Werft geregelt sein.

„Die Erleichterung darüber, dass ganz offenkundig einige namhafte industrielle Investoren Interesse bekundet haben, ist doch zugunsten eine gewisse Anspannung vor der Verfahrenseröffnung gewichen“, fasst Marcus Stöcken, Betriebsrat, die Gefühlslage zusammen. „Das Wichtigste für uns ist die Sicherung möglichst vieler der noch 300 verbliebenen Arbeitsplätze auf der Werft. Wir brauchen jeden einzelnen von ihnen, um die Chance auf den Neustart auch nutzen zu können.“

Da pflichtet ihm Jörg-Werner Klein, ebenfalls Betriebsrat, bei. „Natürlich brauchen wir auch eine Perspektive, die das Insolvenzverfahren überdauert. Aus Fehlern kann man lernen, wenn man diese abstellt. Das betrifft das Arbeiten nach einem Plan, notwendige Investitionen in die Werft, vor allem aber: den nötigen Respekt vor den Mitarbeitern. Der ist hier zuletzt gehörig auf der Strecke geblieben.“


Übergabe eines Soli-Plakats der Hobby-Beschäftigten an den Betriebsrat der Nobiskrug


Übergabe eines Soli-Plakats der mecalac-Beschäftigten auf der Delegiertenversammlung







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